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Deutsche Geschichte wurde in Holland intensiv erkundet
Deutsche Geschichte wurde in Holland intensiv erkundet
Deutsche Geschichte wurde in Holland intensiv erkundet

Endlich war der 28. August heran und für die 15 Lerchenfeldschüler der 8. bis 10. Klassen sowie die beiden Lehrer Frau Grahn und Herr Bombach konnte es los gehen. Denn bereits im 10. Jahr!!! reisen die Schönebecker für fünf Tage in die Jugendbegegnungsstätte nach Ysselsteyn in Holland, um auf dem größten deutschen Kriegsgräberfriedhof in unserem Nachbarland viele interessante Fakten zur Geschichte des 2. Weltkrieges zu erfahren.

Alleine der Begrüßungsgang über das etwa 20 Hektar große Gelände mit seinen mehr als 32000 Kriegsgräbern war dabei schon sehr beeindruckend. Besonders interessant gestalteten sich auch die Recherchen zu den Schicksalen gefallener deutscher Soldaten. Anhand von Briefen, Dokumenten und Fotos, welche von den Hinterbliebenen zur Verfügung gestellt wurden, konnten die Lerchenfeldschüler Collagen erarbeiten und ihre gesammelten Informationen an den jeweiligen Gräbern ihren Mitschülern nahe bringen. Alle haben sich dabei ins Zeug gelegt und so gab es jede Menge emotionaler Momente für die Lerchenfeldschüler.


Neben anderen Projekten sollten selbstverständlich auch in diesem Jahr Kriegsgräber geputzt werden, nur Petrus sah das in diesem Jahr etwas anders. Denn gerade am Mittwochvormittag machte ein heftiges Gewitter den Schönebeckern einen Strich durch die Rechnung und die Arbeit auf dem Friedhof unmöglich. Ersatz wurde mit dem Projekt „Finde die geheime Botschaft“ schnell gefunden. Dabei glänzte die Schönebecker Gruppe wieder einmal durch besonderen Eifer. Als Dankeschön gab es am Donnerstag eine Fahrt zum Nationaldenkmal Vught, einem ehemaligen SS Konzentrationslager.


Voller Interesse und tief bewegt wurden bei einer Führung die Ausstellungsräume, das Krematorium, das Kinderdenkmal und die berüchtigte Zelle 115 besichtigt. Aber wie schnell doch die Zeit vergeht. Am Freitag hieß es Sachen packen und nach Hause fahren. Wie gut diese Art des Unterrichts bei den Schülern ankam sieht man daran, dass einige der Teilnehmer schon angefragt haben, ob sie auch im nächsten Jahr mitdürfen. Ein ganz besonders großes Dankeschön geht an die Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt, welche dieses Projekt finanziell unterstützt und dadurch erst ermöglicht hat und an das Busunternehmen mobilReisen aus Bernburg mit ihrem Fahrer Patrick Wohlang für die kompetente Unterstützung.

 

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